Glückliche Reise


Coburger Tagblatt, 28.April 2008
Schöne Melodien und nette Gags
„Dabei überzeugt durchaus der Vorsatz, die Handlung (...) möglichst schlank und entstaubt zu präsentieren. Auf die dramaturgische Konstruktion, den ersten Akt im Urwald spielen zu lassen, verzichtet die Regie von Natascha Ursuliak ohne schmerzlichen Verlust. Denn die entscheidende Ausgangssituation ist das doppelte Spiel der Täuschungen, das die Freunde (...) mit ihren Brieffreundinnen (...) spielen.(...) Die Regie von Natascha Ursuliak hält eine Fülle von szenischen Einfällen, die oftmals witzig präsentiert werden."
 
 
Neue Presse, 28. April, 2008
Träume von Liebe und der weiten Welt
„(...) Doch Regisseurin Natascha Ursuliak erfüllt lieber die aristotelische Forderung nach einer EInheit von Ort, Zeit und Handlung undlässt die beiden Herren als Schaufenstedekorateure im Berlin der 50er Jahre auftreten - genauer gesagt als Dekorateure im Reisebüro „Traum Reisen". Zu diesem Zweck hat Bühnenbildner Erwin Bode das Reisebüro als Riesenschaufenster auf die Drehscheibe gestellt: (...) Nachdem sich aber die Bühne um 180 Grad gedreht hat, wird der Blick auf vier akkurat aufgestellte Schreibtische (...) und eine kleine Sitzgruppe freigegeben. (...) Eine gute Idee eigentlich, die Handlung so umzugestalten - denn gerade heute gehört es schon fast zum guten Ton, internationale Freundschaften oder gar virtuelle Liebschaften über das Internet zu pflegen, ohne den anderen je gesehen zu haben; so ist diese Thematik aktueller denn je. (...) Alles dies erzählt die Regisseurin in kurzen Bildern mit knappen Dialogen und folgt so Künnekes ironischen Blick auf die Gattung der Operette an sich:"
 
 

 


Riemannoper
Theaterzeitung Coburg (Artikel als PDF), Januar 2008

Neue Presse: 15.01.2008
„(...) Warum nicht vier Sänger unter Begleitung eines Pianisten ein Musiklexikon rauf und runter singen lassen und sehen, ob die Leute klatschen!? So unwahrscheinlich das klingt, die Sache funktioniert wunderbar. Um das ganze ein wenig komplizierter zu machen, hat sich Regisseurin Natascha Ursuliak für ihre Inszenierung in der Reithalle als Spiel im Spiel dazu noch ein barockes Schäferstück ausgedacht. (...) Die Handlung ihres Stücks ist bewusst verworren-abenteuerlich gestrickt: es wird gezickt, über Kreuz geflirtet, gezaubert mit STeckenpferden galoppiert, es wird betrunken gemacht, versucht den Nebenbuler zu ertränken, mit dem Degen herumgefuchtelt, und am Schluss gibt es natürlich ein Happy End ganz wie in spektakulären barocken Ausstattungsopern. (...) Noch dazu ist in dieser Inszenierung die frei erfundene Handlung im barocken Irrgarten so geschickt auf die jeweiligen lexikalischen Erklärungen abgestimmt, dass trotz oder auch wegen der Diskrepanz zwischen Text und Handlung die komischsten Szenen ergeben. (...) Das ist eine äußerst vergnügliche Abendunterhaltung, die nur einen einzigen winzigen Schönheitfehler hat: bereits nach eineinviertel Stunden ziehen sich die Akteure wieder um und alles ist vorbei!"
 
Opernwelt März 2008
„(...) Um pures Vergnügen geht es in Tom Johnsons "Riemannoper" (...). Die junge Regisseurin Natascha Ursuliak, (...) hat das Ganze in eine witzige Handlung verpackt, die Johnsons spielerischen Umgang mit den musikalischen Formen und Beispielen emotional aufputzt. (...)"
 
Coburger Tageblatt 15.01.2008
„(...). Denn die muss man sich tatsächlich selbst ausdenken, was Gastregisseurin Natascha Ursuliak mit erfrischender Lust und Laune mittels einer aberwitzigen, die Barockoper herbei zitierenden Eifersuchts-, Zauberinnen, Entführungs- und Erlösungsstory getan hat. (...) Das Premierenpublikum war hingerissen von allen und von allem, Triumph, Triumph, Triumph."


Der Neue Merker: 02/2008
„(...). Und Theater ohne Handlung - geht auch das??? Ja, und wie! und zwar so, dass die Zuhörer riesigen Spaß dabei haben (...) Dazu musste sich das Regieteam um Natascha Ursuliak (Regie), Annie-Laure Drüner (Dramaturgie) und Anja Quentin (Ausstattung) ganz schön was einfallen lassen. (...) Da wird kein Opernklischee ausgelassen, aberwitzig und mit erfrischender Lust und Laune erzählt. (...) Der Besucher von Auswärts von auswärts muss feststellen, dass diese Aufführung in künstlerischer Hinsicht den Vergleich mit den größeren Häusern gar nicht zu scheuen braucht.  

Portrait über Natascha Ursuliak im Magazin der Bayerischen Staatsoper TAKT 05.06

Artikel über den ersten Kindertag „Rotkäppchen und der Wolf" im Magazin der Bayerischen Staatsoper TAKT 04.06