Ostschweizerinnen, 18.03.2013

Von guten und bösen Schwestern

In einer Schweizer Erstaufführung wurde das Märchen der wilden Schwäne in eine Oper von und (nicht nur für) junge Menschen umgesetzt. In seiner gesamten Symbolik erfasst, meisterhaft inszeniert und durch gekonnte Tontechnik unterstützt, singen, tanzen und spielen Kinder und jugendliche Künstlerinnen und Künstler, musikalisch untermalt vom Sinfonieorchester der Kantonsschule am Burggraben. (…)  Altes und Neues. Mit ihren Kostümentwürfen unterstreicht Marion Steiner die Geschichte mit traditionellen aber auch witzigen Elementen, genauso die Inszenierung und die choreografischen Einfälle von Natascha Ursuliak. Kleine Einwürfe mit Breakdance-Elementen, leuchtenden Jo-Jos und lebensnahen Reaktionen fügen sich problemlos in die altertümliche Märchenzeit und nähern sich so in lebendiger Art den Kindern in den Zuschauerreihen an. Die Technik hilft die noch zarten Stimmen bis in die hintersten Reihen hörbar zu machen. Licht und Bühnengestaltung von DieterEisenmann fügen die Oper in ein umwerfend edles und aussagekräftiges Ambiente.(…)